Verein

Wir begrüßen Sie auf der Web-Seite des Vereins

Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e.V.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit für die Staatskapelle Halle.
Sie finden bei uns eine Antwort auf die Frage, wie Sie Mitglied der Freundes- Gesellschaft werden können, Informationen zu unseren Aktivitäten und zu aktuellen Ereignissen rund um die Staatskapelle.
Wir werden uns darum bemühen, möglichst aktuell zu sein und ermuntern Sie, uns mit Ihren Hinweisen und offenen Meinungsäußerungen zu unterstützen.

MUSIK BRAUCHT FREUNDE

Mitgliederversammlung am 24. 11. 2009 im Kunstforum Halle

Der Einladung zur Mitgliederversammlung waren 36 Mitglieder gefolgt! Zu Beginn stimmten uns Frau Helga Seidel (Klavier) und Herr Ralf Mielke (Flöte) musikalisch mit 2 kurzen Stücken ein.
Herr Voß begrüßte die Anwesenden und übergab das Wort an Herrn Hirschinger, als Vertreter des Orchsters (Sprecher des Vorstandes).
Musik Braucht Freunde – dies ist ein gutes Motto und das Orchester bedankt sich für den Beistand in Krisenzeiten.
2006 – die Staatskapelle feierlich gegründet - hieß es 2007 schon wieder Abbau der Kapelle auf 108 Stellen. In diesen unruhigen Zeiten stand die Freundesgesellschaft dem Orchester zur Seite und hat mit ihren Möglichkeiten und gemeinsam mit den Orchesterkollegen Widerstand geleistet.
Dieser Abbau wurde vorerst abgewendet. Aber auch 2008 ging es schon wieder um Sparzwänge und Abbau um 1/3 auf 99 Stellen.
Die Freundesgesellschaft hat sich eingebracht im Kampf um den Erhalt des Orchesters in jetziger Stärke. Es gab einen Aktionstag, einen 12stündigen Musikmarathon im Institut für Musik, ein Forum mit Abgeordneten und nochmals eine große Unterschriftensammlung. 16.000 Unterschriften konnten der Stadtverordnetenversammlung am 26. November 2008 übergeben werden. Das Orchester ist vorerst erhalten geblieben, d.h. allerdings, dass es vorläufig keine Zuwächse geben wird. Die Zeiten bleiben unruhig.
Zu erwähnen ist weiter der ausgeschriebene und inzwischen vergebene Förderpreis an Studenten des Institutes für Musik. Der Wettbewerb dazu am 12. November hatte ein hohes Niveau, wie auch Herr Steffens als Juryvorsitzender in seiner abschließenden Bewertung feststellte. Die Sieger werden im Frühjahr 2010 in einem Sonderkonzert mit der Staatskapelle zu hören sein. Diese Zusammenarbeit könnte der Musikkultur in Halle einen zusätzlichen Impuls geben.
Aber die Zeiten bleiben unruhig um die Kultur und deshalb ist es gut, Freunde zu haben, denn Musik braucht Freunde – so beschloss Herr Hirschinger sein Grußwort.

Herr Voß gab danach seinen Bericht zur Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr. Er erinnerte zuvor kurz an die Gründung bzw. Neugründung unserer Freundesgesellschaft, die 1991 gegründet und 2004, also vor 5 Jahren, auf Initiative des damaligen Orchester- vorstandes, besonders zu erwähnen Stefan Pokdrack, „wieder belebt“ wurde. Von den Mitgliedern der ersten Stunde sind Frau Schreiber und Herr Pannicke immer noch dabei. In den letzten 5 Jahren ist viel geschehen und die Gesellschaft hat von sich reden gemacht. Immerhin gibt es jetzt 150 Mitglieder – 2004 waren es 8.

Auch im vergangenen Jahr gab es keine Ruhe um das Orchester, und die Freundes- Gesellschaft mischte sich ein.
Es gab einen Aktionstag im N.T., der gemeinsam mit dem Orchester erfolgreich geplant und durchgeführt wurde. Bei dieser Gelegenheit zeigte das Orchester eine mit viel Einsatz gestaltete Ausstellung, die auch für die Konzertbesucher der Händelhalle zu sehen war. Außerdem gab es als Solidaritätsaktionen einen Musikmarathon im Musikinstitut und ein Chorsingen hallescher Chöre in der Marktkirche. Bei all diesen Aktionen hat die Gesellschaft eng mit dem Orchester zusammengestanden. Wiederholungen sollten angesichts der zu erwartenden Kürzungen in den Kulturhaushalten unbedingt angedacht werden. Die Kultur-GmbH wurde gegründet, in die das Orchester eingebunden ist, wenn auch die weitere Eigenständigkeit des Orchesters wünschenswert gewesen wäre.
Inzwischen sichert ein Haustarifvertrag vorerst die Existenz der Staatskapelle. Die Musiker mussten jedoch finanzielle Einschnitte hinnehmen.
Als Gesellschaft sind wir vielfältig präsent: Wir haben während der Sinfoniekonzerte unseren Stand mit neuen Informationen im Foyer der Händelhalle. Zu unseren Foren nach den Montagskonzerten „Publikum trifft Musiker“ hatten wir auch im vergangenen Jahr bei erfreulich zunehmender Zahl an Zuhörern interessante Gaste, zu erwähnen am Ende der Spielzeit Herr GMD Karl- Heinz Steffens mit seiner Bilanz und am 16. November die Schlagzeuggruppe, die sich mit großem Engagement vorbereitet hatte bis hin zu einer Tanzeinlage. Dieser und ähnliche Auftritte beweisen, wie sehr auch die Musiker am Kontakt mit dem Publikum interessiertsind. Für diese spontane Bereitschaft zur Mitgestaltung hat Herr Voß den Musikerinnen und Musikern nachdrücklich gedankt.

Zu berichten war über unsere 2 Konzertfahrten im letzten Jahr. Die 8. führte uns im März nach Naumburg und Weimar und die 9. nach Neuschwanstein. Beide Reisen wurden zu einem Unvergesslichen Erlebnis. Im Schloss Neuschwanstein erlebten wir im Festsaal ein großartiges Konzert unseres Orchesters und hatten unterwegs an verschiedenen Orten bleibende Eindrücke. Die 10. Konzertfahrt – ebenfalls wieder unter dem Motto „Musik Und Baukunst“ - hat im April Berlin zum Ziel, wo wir nach dem Besuch des Neuen Museums ein Konzert der Berliner Philharmoniker in der Philharmonie erleben werden. Die ausliegende Anmeldeliste hat sich an diesem Abend schon vollständig gefüllt.

Frau Schuschke-Badstübner, unsere Schatzmeisterin, gab eine Übersicht über die finanzielle Lage der Freundesgesellschaft und erläuterte die Mittelverwendung für erste Förderungen:

Herr Poldrack als Kassenprüfer bestätigte die Richtigkeit der Kassen- und Buchführung und schlug die Entlastung des Vorstandes vor, dem die Mitglieder einstimmig folgten.

Herr Voß informierte abschließend darüber, dass wir unsere Mitgliedersammlung nächstens im Januar veranstalten werden, d.h. nach Abschluss des Rechnungsjahres.

Mit persönlichen Gesprächen und einem Umtrunk, spendiert vom Orchester, wofür Herrn Hirschinger gedankt wurde, klang die Mitgliederversammlung aus.

Schreiber 24. 11. 2009

Am Ende der Spielzeit 2008/2009 und zu Beginn der sommerlichen Semesterferien an der Martin-Luther- Universität hat die Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e.V. einen Förderpreis für Studierende des Institutes für Musik der MLU ausgelobt. Die vom Vorsitzenden der Freundesgesellschaft Gotthard Voß und dem Direktor des Institutes für Musik Prof. Dr. Georg Maas unterzeichnete und inzwischen in der Universitätszeitung veröffentlichte Ausschreibung beinhaltet die Modalitäten und den Ablauf des Wettbewerbes, der im November ausgetragen wird. Die Preisträger werden dann im Mai 2010 im Rahmen eines öffentlichen Konzertes der Staatskapelle zu hören sein. Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung

MUSIK BRAUCHT FREUNDE

Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e.V.

Förderpreis für Musik 2009

Absicht und Zielstellung:
Als Leistungsanreiz bei der studentischen Instrumental- oder Gesangsausbildung und zur Belebung der Zusammenarbeit zwischen der

Staatskapelle Halle und dem Institut für Musik der Martin-Luther-Universität,

beispielhaft für die Vernetzung zwischen Kultureinrichtungen der Stadt Halle, schreibt die

Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e.V. einen

Förderpreis für Studierende des Institutes für Musik

aus, der im November 2009 ausgewertet und danach bekannt gemacht werden soll.

Die Verantwortung für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbes liegt bei der Leitung des Institutes für Musik im Einvernehmen mit dem Vorstand der Freundesgesellschaft. Die Leitung der Staatskapelle wird nach Bedarf eingebunden.

Teilnahmeberechtigung:
Zur Teilnahme sind alle Studierenden am Institut für Musik berechtigt. Voraussetzung ist die schriftliche Zustimmung der Hauptfachlehrkraft.
Die begleitenden Personen müssen nicht, können aber auch, teilnahmeberechtigt im oben genannten Sinn sein.

Anmeldung und Programm:
Die Ausschreibung erfolgt durch Aushang im Institut und Bekanntmachung in der universitären und der örtlichen Tagespresse. Anmeldungen sind über die Fachlehrkraft bis zum Ende des Sommersemesters 2009 im Sekretariat des Institutes abzugeben.
Als Programm sind ein Pflichtstück nach Vorgabe der jeweiligen Fachlehrkraft und ein Wahlstück, beide von insgesamt ca. 20 Minuten Dauer, vorzutragen.

Ablauf des Wettbewerbes:
Die Preisträger werden in einem öffentlichen Vorspiel am 12. und 13. November 2009 ermittelt. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unmittelbar nach dem Ende der Juryberatung bekannt gegeben.

Jury:
Der Jury werden angehören:
3 Mitglieder des Lehrkörpers (je 1 Hauptfachlehrer), 1 Studentenvertreter des Institutes für Musik,
3 Vertreter des Orchesters, abhängig von den jeweiligen Wettbewerbsteilnehmern,
der Generalmusikdirektor Karl-Heinz Steffens und ein Vertreter der Freundesgesellschaft.

Preise:
Das Preisgeld beträgt:
für den 1. Preis 1.000 €,
den 2. Preis 800 € und
den 3. Preis 600 €
und ist zusätzlich mit der Verpflichtung verbunden, als Solist in einem Sonderkonzert der Staatskapelle Halle im Frühjahr 2010 aufzutreten

Im Rahmen des Preisträgerkonzertes werden die Preise öffentlich vergeben.

Ansprechpartner in allen Fragen der Durchführung sind Herr Prof. Jens Marggraf vom Institut für Musik und Herr Gotthard Voß, der Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e.V., in engem Kontakt mit der Leitung der Staatskapelle.

Halle im Juni 2009

Gotthard Voß
Vorstandsvorsitzender

Prof. Dr. Georg Maas
Direktor des Institutes für Musik

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Förderpreis für Musik 2009, Preisträger

MEDIENINFORMATION

„MUSIK BRAUCHT FREUNDE“

Hallenserin Julia Preußler geht als erste Preisträgerin des Förderpreises für Musik hervor, der erstmals von der Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle e. V. für Studierende des Instituts für Musik ausgeschrieben wurde.

In einem fulminanten Konzert präsentierten sich am Donnerstag Abend im voll besetzten Konzertsaal des universitären Musikinstituts acht Studierende aus sechs Ländern, die sich um den Förderpreis für Musik 2009 für Studierende des Instituts für Musik bewarben. Dieser war erstmalig und beispielhaft für die Vernetzung zwischen Kultureinrichtungen der Stadt Halle von der „Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle“ ausgeschrieben worden.

Zur Teilnahme qualifiziert hatten sich drei Pianistinnen und Pianisten aus Russland, Korea und Brasilien, ein polnischer Gitarrist sowie Gesangsstudentinnen koreanischer, kanadischer und deutscher Herkunft, die sowohl in Bachelor- und Masterstudiengängen als auch im Aufbaustudiengang „Konzertexamen“ an der halleschen alma mater immatrikuliert sind.
Mit ihren jeweils 20-minütigen Konzertbeiträgen aus Pflicht- und Wahlstücken stellten sich durchweg alle Bewerberinnen und Bewerber mit Bravour dem Urteil der hochkarätig besetzten Jury unter Vorsitz des GMD Karl-Heinz Steffens, deren weitere Mitglieder sich aus Orchestervertretern der Staatskapelle Halle und der Freundesgesellschaft, Professoren des Musikinstituts sowie einer Studentenvertreterin zusammensetzten.

Nach dem wunderbaren Konzertabend und spannenden Minuten der Auswertung beglückwünschte GMD Karl-Heinz Steffens zunächst alle acht Teilnehmer und zeigte sich hocherfreut über die Professionalität und das durchweg hohe künstlerische Niveau, bevor er die von der Jury ausgewählten Preisträger des Abends bekanntgab.

Vergeben wurden zwei dritte Preise für die Pianistinnen Irina Chevtchenko und Jaeeun Lee sowie ein zweiter Preis für den Pianisten Allan Duarte Manhas aus der Klasse von Professor de Almeida. Der erste Preis wurde der aus Halle gebürtigen Sopranistin Julia Preußler aus der Gesangsklasse von Prof. Meier-Schmid für ihr gesangskünstlerisches, mit Witz und Charme dargebotenes Programm zuerkannt. Die Preisträger werden in einem Sonderkonzert im Mai 2010 gemeinsam mit der Staatskapelle Halle zu hören sein.

Foto: Christine Klein
deco GMD Karl-Heinz Steffens, Julia Preußler (1. Preis), Irina Chevtchenko und Jaeeun Lee (3. Preis), Allan Duarte Manhas (2. Preis), Gotthard Voß (Freundesgesellschaft der Staatskapelle Halle) (von rechts)
Foto: Christine Klein
deco alle Wettbewerbsteilnehmer

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Gesellschaft der Freunde der Staatskapelle Halle

Offener Brief:

Verehrte, liebe Freunde und Sympathisanten der Staatskapelle Halle,

mit diesem Schreiben wende ich mich im Namen des Vorstandes unserer Freundesgesellschaft an Sie alle, die die Unterschriftenaktion zugunsten der Erhaltung dieser Staatskapelle unterstützt haben:

an Sie, die vielen aus dem Publikum,

an prominente Dirigenten, Solisten und Persönlichkeiten, unter denen ich stellvertretend Daniel Baremboim, Ricardo Chailly, Peter Rösel., Dr. Strulick von der DOV, Prof. Marggraf,

an die vielen Sympathisanten in Sachsen-Anhalt und auch weit darüber hinaus,

an die Musikerinnen und Musiker von Orchestern in Sachsen-Anhalt und in der Bundesrepublik Deutschland. An die R.-Fr.-Singakademie, den Stadtsingechor.

Wir danken Ihnen dafür, dass Sie mit Ihrem Namenszug in den Unterschriftenlisten ein Zeichen der Solidarität für unsere Bemühungen, die schmerzliche Entwicklung der Staatskapelle Halle doch noch abzuwenden, und Ihre Solidarität mit dem Orchester bekundet haben.

Die Aktion selber, an der sich viele helfend beteiligt haben und die von einer Ausstellung und verschiedenen Veranstaltungen bis hin zu einem Protestaufzug vor dem Landtag in Magdeburg begleitet waren, kann als eine sehr gelungene in die Geschichte der Staatskapelle und unserer Gesellschaft eingehen. Auch an diese vielen Aktiven wenden wir uns mit unserem Dank. Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern konnten wir eine Welle breiter Solidarität auslösen, die hoffentlich noch ein wenig weiter trägt.

Der erhoffte Erfolg dieses Zeichens gelebter Demokratie ist dagegen leider ausgeblieben. In der Fragestunde der Stadtratssitzung am 26. November, die die abschließende Lesung zur Gründung der Kultur GmbH, in der die Staatskapelle eingegliedert werden soll, auf der Tagesordnung hatte, konnte der Vorstand der Freundesgesellschaft dem Vorsitzenden des Stadtrates und der Frau Oberbürgermeisterin 16.057 Unterschriften übergeben. Die Listen waren auf drei Tapetenrollen im Durchmesser von 60 cm mit einer Gesamtlänge von 500 m befestigt und ergaben so ein eindruckvolles Bild.

Während der sich später anschließenden Aussprache ist dieser Ausdruck einer Bürgermeinung aus keiner Fraktion noch von der Stadtverwaltung gewürdigt worden. Auch die Presse hat dazu geschwiegen. Es gab zwar noch verschiedene Versuche, durch Änderungsanträge die beabsichtigte Reduzierung des Orchesters von 152 auf 99 Stellen zu verhindern, doch diese positiven Ansätze kamen viel zu spät. Am Ende gab es eine, wenn auch knappe, Zustimmung zu der Beschlussvorlage.
Wenn wir auch deprimiert sind, dürfen wir dennoch in unseren Aktivitäten nicht nachlassen, bei denen uns die Gewissheit Ihrer Solidarität mobilisierend motiviert.

Ihnen allen noch einmal dankend, grüße ich Sie mit guten Wünschen im Advent und zur Weihnachtszeit.

Ihr Gotthard Voß, Vorstandsvorsitzender

Hier können Sie die Satzung als PDF-Dokument herunterladen:

SATZUNG.pdf

Hier können Sie die Beitrittserklärung als PDF-Dokument herunterladen:

Beitrittserklaerung.pdf

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